Also die gute Nachricht zu erst - wir sind gut hier in Beijing angekommen.
Gleich am ersten Tag wird man hier mit jeder Menge neuer Eindrücke konfrontiert...dieses Land funktioniert definitiv anders als Europa...aber dazu später mehr*g*.
Also wo fangen wir denn an...hm...na am besten mit dem Flug. Wir hatten ja einen Nachtflug der bei weitem nicht ausgebucht war, so konnten wir uns auf den Sitzplätzen unserer Wahl ausbreiten und ein wenig schlafen. Vorher konnte ich noch tolle Geschenke von meiner Family und Freunden auspacken. Daaanke, noch mal dafür *knuddel*.
Na jedenfalls sind wir dann am Beijinger Flughafen gelandet...am großen, hochglänzenden und spiegelnden, völlig überdimensionierten Flughafen wo du schonmal ne halbe Wanderung bis zur Passkontrolle zurücklegst und dann nochmal in nen Zug steigst, ein paar Flughafengebäude weiterfährst, um dort dann dein Gepäck abzuholen.
Kaum aus dem Flugzeug draußen schlug uns schon die heiße und feuchte Beijinger Luft entgegen, an die wir uns wohl gewöhnen müssen *schwitz*.
Gott sei Dank hat uns Tanja (eine Chinesin zu der Elisa übers Internet Kontakt aufgenommen hatte) gleich am Flughafen gefunden und uns erstmal unter ihre Fittiche genommen.
Wir suchten uns also einen Weg raus aus dem Flughafen (wobei wir noch fast in das japanische Team der Paralympics gerannt sind) und stiegen in eines der unzählbaren Taxis, die dort die Fluggäste im Akkord einsammeln. Und genau so startete unser erstes Abenteuer hier - eine Taxifahrt in Beijing. Am Besten man vergisst alle bei uns gültigen Verkehrsregeln und genießt einfach die Show*g*. Überholt wird links und rechts, gefahren wird auf dem Fahrstreifen, der dem Fahrer momentan am sympathischsten erscheint, oder bei Entscheidungsschwierigkeiten wahlweise auch breit über zwei Fahrstreifen verteilt. Für Blinker scheint es hier keinen Verwendungszeck zu geben, da dieser bevorzugt durch Hupen ersetzt wird. Jaja die Hupe in allen möglichen Klangfarben ist definitiv das Lieblingsspielzeug aller Autofahrer, Radfahrer, etc. in dieser Stadt.
Na immerhin sind wir heil an der Uni angekommen und habens dann mithilfe von Tanja (man war das ein Glück, dass die dabei war, wieso spricht hier auch wirklich nieeeemand englisch???) auch geschafft unser Zimmer zu bekommen.
Die Zimmer sind eigentlich ziemlich in Ordnung. Wir haben ein eigenes Bad, Telefon, Fernseher, Klimaanlage und auch das Internet haben wir uns gleich einrichten lassen.
Nachdem wir unsre Koffer erstmal abgestellt hatten sind wir mal kurz über den Campus gelaufen (kurz ist gut, das Ding ist gar nicht so klein). Leider ist es aber schon dunkel geworden, sodass wir das morgen sicher nochmal machen müssen um uns irgendwie zurechtzufinden. Und in einem der Bäume saß ja ein cooles Viech...weiß nicht ob das ne Riesengrille oder Zikade (ich will gar nicht wissen wie groß die Dinger sind) oder sonstwas war, jedenfalls hat das gezirpt (zirpzirpzirpyes zirpzirpyes) so laut, dass wir erst dachten das ist ne Lautsprecherdurchsage*hihi*.
Dann sind wir mal raus aus dem Campus in eine Nebenstrasse rein in einen "kleinen Supermarkt", wie Tanja es ausdrückte. Letztendlich zog sich das Ding über zwei Stockwerke und es gab viel zu bestaunen. Man haben die viel Süßigkeiten, ob wir die alle in einem Jahr durchkriegen? Naja, die Tiergedärme die verpackt sind wie bei uns Haribo Sachen können wir ja auslassen...
Nachdem wir dann doch langsam auch hungrig wurden sind wir noch in ein Restaurant in derselben Strasse gegangen und es gab leckeres Essen.
Joa und dann wars eh schon halb zehn und wir haben uns mit letzter Kraft wieder ins Wohnheim geschleppt.
2 Kommentare:
Bin ich froh, dass dieser Tag vorbei ist! XD
Hallo! ^o^/~ Danke für den Tip.
Hab ich ja jetzt was zum lesen. *~*
Das erste was man in nem anderen Land ausprobiert sind wohl echt immer die Süßigkeiten, frei nach dem Motto: Kenn ich die Süßigkeiten von einem Land, kenn ich alles...so scheints mir jedenfalls. XD"
Aber Gedärme in Haribopackung...? 8D WTF?!
irgendwie kann man hier auch nich mehr seinen Namen eingeben...hmmmmmmm...egal
Grüße Bianca
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