2009-01-20

Peking Oper und Jazz Bar

Na die letzten Tage haben wirs uns ja richtig gut gehen lassen. Am Samstag haben wirs endlich mal geschafft in einer Jazz Bar vorbeizuschauen, das hatten wir ja auch schon länger vor. Im East Shore Live Jazz Cafe am Houhai gibts mit nem Fläschchen Rotwein, Nüssen (gesalzen!), Blick über den See und Live Musik mit dem coolsten Schlagzeuger ever schon ne sehr gemütliche Atmosphäre.
Und man mag es kaum glauben, aber am Sonntag waren wir dann tatsächlich auch noch im Theater, Sören sei Dank. Da der das Sightseeingprogramm ja in kürzester Zeit bewältigen muss bevor er weiterzieht, kommen wir da auch endlich mal aus den Startlöchern. Als einzige Ausländer im Saal waren wir im Huguang Theater wo es eine sehr schöne traditionelle Bühne gibt. Gezeigt wurden Auszüge aus bekannten Stücken und ich fands richtig richtig toll. Schon sehr beeindruckend wie da jede Bewegung einstudiert und mit der Musik abgestimmt ist, wie die da mit ihren Schwertern und Stöcken umgehen, das Kostüm in ihre Bewegungen miteinbeziehen…sehr toll einfach.

East Shore Live Jazz Cafe














Peking-Oper


















Die Vögelchen sprechen chinesisch (...natürlich nur, wenn man sie nicht grade filmt...)

2009-01-17

Im Teehaus

So, gestern Abend wars dann doch keine Peking Oper, sondern ein Besuch im Laoshe Teehaus.
Dort erwartete uns ein bunter Abend mit verschiedensten kleinen Aufführungen. Da gabs Teezeremonie, Tänze, Zauberer, Peking-Oper, Sichuan-Oper, Kungfu, Akrobatik, Musik, Gesang...dazu natürlich Tee und Snacks.
Gegen Ende wurden wir wieder Zeuge einer dieser skurrilen Eigenheiten des chinesischen Völkchens. Die Ansagerin hatte die letzten Worte der Verabschiedung noch nichmal fertig gesprochen, da sprangen sie schon alle auf und stürmten Richtung Ausgang, durch den sie sich am liebsten alle gleichzeitig quetschen...hihihihihi....












2009-01-16

北海 (Beihai Park)

Gestern, also am Donnerstag, machte sich nach langer Zeit wieder eine kleine Gruppe, diesmal bestehend aus Flo, Simon, Sören (der eigentlich in Qingdao studiert, aber die Ferien fleißig zum Reisen nutzt) und mir auf, um eine von Beijings Sehenswürdigkeiten zu erkunden.
Da die Sonne lockte entschieden wir uns diesmal wieder für einen der unzähligen Parkanlagen.
Der Beihai Park befindet sich gleich westlich der Verbotenen Stadt und hat neben See und Bäumen, wie so ziemlich jeder Park hier natürlich noch mehr Sehenswertes zu bieten, wie zum Beispiel die schon von Postkarten bekannte weiße Pagode auf einer Insel im See, oder die Neundrachenwand.
Während wir so den Park abklapperten, konnten wir die Chinesen bei ihren seltsamen Wintersportaktivitäten beobachten. Mit einem Sitzrad Dingen über das Eis fahren, oder sich auf einem Bob sitzend mit den Händen übers Eis schieben sieht zwar lustig, aber nicht unbedingt elegant aus, hihi.
Obwohl die Sonne den ganzen Tag schien, wurde es doch mit der Zeit recht kalt und so wollten wir uns eigentlich nach dem Sightseeingprogramm bei einem kleinen Essen aufwärmen. Nur dumm, dass man in diesem Lokal genau wie draußen die Atemwolken vorm Gesicht hatte und nur der Tee etwas dabei half die Hände wieder aufzutauen.
Anschließend kämpften wir uns erschöpft und ausgekühlt zurück in unsere kuscheligen Zimmer, was beim Abendverkehr in Beijing per Bus ja Stunden in Anspruch nimmt…brrrr.
Abgesehen von der Kälte aber ein sehr schöner Ausflug.
Heute Abend schauen wir uns dann endlich unsere erste Peking-Oper an :-)