Hallo wiedermal…ich weiß, ich bin schon über ne Woche im Verzug *schäm*. Da das jetzt alles ein bisschen viel nachzuschreiben ist, lasse ich die Geschichten über duftende Kugelschreiber, sündhaft teure Nutella Gläser und Laufen in noch feuchtem Beton, weil niemand es für nötig hält nen frisch geteerten Weg abzusperren, aus und berichte nur über die Highlights der letzten Tage.
Am Donnerstag, der ja mittlerweile unser Sightseeing Tag ist, begutachteten wir den Himmelstempel. Diesmal bestand unsere Gruppe aus Flo, Lydia, Ciarra, unseren Koreanern Jung Na Wong und Zhao Gangxi und unseren beiden Portugiesen. Gleich nach dem Unterricht machten wir uns mit Bus und U-Bahn auf den Weg. Auch mit dem Wetter hatten wir wieder Glück, Sonnenschein und wolkenloser Himmel. Der Himmelstempel selbst ist umgeben von ner riesigen Parkanlage, in der wir erstmal die Chinesen beim Morgen- oder Mittagssport beobachten durften. Es gab Fächertanz, Paartanz und diese Gruppe, die von einem tollen Tanzlehrer motiviert, rumhüpfte. Sehr hübsch anzuschauen. Nachdem wir im Park bis ganz in den Süden gelaufen sind, arbeiteten wir uns zur Mitte der Anlage vor mit dem Plan dann in der Mitte einfach grade nach Norden zu laufen, denn auf dieser Linie befinden sich (fast) alle Sehenswürdigkeiten. Und wie sich herausstellte war dieser Plan gar nichtmal so dumm, denn wir haben viel gesehen und waren am Ende wieder beinahe an unserem Ausgangspunkt und somit in der Nähe der U-Bahn Station angekommen. Na wie auch immer. Die Bauten waren diesmal echt superschön. Blaue Dächer hatten wir noch nie. Der Himmelsaltar war ebenfalls sehr beeindruckend, dort hat alles mit der Zahl 9 zu tun.
„Sehr auffällig ist die Zahlensymbolik am Himmelsaltar. Wie der Himmel, der Süden und die Sonne gehören auch die ungeraden Zahlen zum Element yang, mit der Neun an oberster Stelle. So mißt die oberste Plattform des Altars 9 zhang (etwa 27 m) im Durchmesser, die mittlere 3 mal 5 zhang, die untere 3 mal 7 zhang. Auch die Säulen folgen einem Neunerrhythmus, oben 36 (9 mal 4), in der Mitte 72 (9 mal 8) und unten 108 (9 mal 12); insgesamt sind es 216 (9 mal 24). Da dürfen natürlich auch die Bodenplatten nicht aus dem Rahmen fallen, so daß sich um die große runde Platte in der Mitte 9 Platten legen. Jeder folgende Ring hat 9 Platten mehr, bis auf der obersten Ebene 81 (9 mal 9) erreicht sind. Auf der nächsten Ebene geht es mit 90 (9 mal 10) weiter bis 162 (2 mal 9 mal 9), auf der dritten Ebene bis 243 (3 mal 9 mal 9).“ (http://www.schwarzaufweiss.de/peking/himmelstempel.htm)
Es gibt auch lustige Akustikspielchen, so hört sich jemand der am Himmelsaltar auf dem runden Stein in der Mitte steht selbst sehr laut Außerdem ist da noch die Echomauer rund um die Halle des Himmelsgewölbes, die wir natürlich ausprobiert haben - hat leider nicht wirklich funktioniert, was vielleicht an den ganzen Besuchern lag die gleichzeitig mit uns die Wand anschrien*g*.
Nördlich der Halle des Himmelsgewölbes, wo wichtige Tafeln für Opferzeremonien aufbewahrt wurden, ist ein 360 Meter langer und ca. 30 Meter breiter Weg, der zur Halle der Ernteopfer führt. Von den drei Streifen in der Mitte dieses Weges ist übrigens der mittlere nur für eine Gottheit, und die beiden seitlichen für den Kaiser (nichtmal er durfte den mittleren betreten) und…und…jemanden den ich vergessen habe bestimmt.
Auch in der Halle der Ernteopfer steckt ne Menge Symbolik, so stehen die 4 größten mittleren Säulen für die 4 Jahreszeiten, die 12 darum rum für 12 Monate, die nächsten für die 12 Tagesabschnitte,…
Ja alles in allem sehr beeindruckend, das muss man ihnen schon lassen den Chinesen.
Nach einer Stärkung bei KFC haben wir noch einen kurzen Abstecher zum Perlenmarkt gemacht, wo ich mir ne hübsche Malerei mitgenommen habe. Anschließend trennten sich unsere Wege, für ein paar gings nach Hause, für ein paar weiter einkaufen und für Flo und mich zu einer Vernissage eines chinesischen Künstlers namens Jessy Chou. Da das Ganze im German Centre war, waren dort fast ausschließlich Deutsche, vereinzelt Chinesen und eine tapfere Österreicherin. Wir schauten uns in Ruhe die Gemälde an und irgendwann kam dann auch Simon (unser Tongxue über den wir überhaupt erst erfahren hatten, dass diese Veranstaltung da heute stattfand) nach. Mit ihm sind wir dann noch in einen Laden mit europäischen Produkten gestolpert und haben NUTELLA gefunden. So richtig und original und superlecker. Vor allem weil Simon uns von dem Brot das sein Vater gemacht hatte noch was abgab. Hach wie war das schön, danke noch mal an dieser Stelle
So ich habe soeben beschlossen nicht die ganze Woche in einem Beitrag zusammenzufassen, sondern das hier erstmal gesondert hochzuladen…Rest kommt später.







































Am Donnerstag, der ja mittlerweile unser Sightseeing Tag ist, begutachteten wir den Himmelstempel. Diesmal bestand unsere Gruppe aus Flo, Lydia, Ciarra, unseren Koreanern Jung Na Wong und Zhao Gangxi und unseren beiden Portugiesen. Gleich nach dem Unterricht machten wir uns mit Bus und U-Bahn auf den Weg. Auch mit dem Wetter hatten wir wieder Glück, Sonnenschein und wolkenloser Himmel. Der Himmelstempel selbst ist umgeben von ner riesigen Parkanlage, in der wir erstmal die Chinesen beim Morgen- oder Mittagssport beobachten durften. Es gab Fächertanz, Paartanz und diese Gruppe, die von einem tollen Tanzlehrer motiviert, rumhüpfte. Sehr hübsch anzuschauen. Nachdem wir im Park bis ganz in den Süden gelaufen sind, arbeiteten wir uns zur Mitte der Anlage vor mit dem Plan dann in der Mitte einfach grade nach Norden zu laufen, denn auf dieser Linie befinden sich (fast) alle Sehenswürdigkeiten. Und wie sich herausstellte war dieser Plan gar nichtmal so dumm, denn wir haben viel gesehen und waren am Ende wieder beinahe an unserem Ausgangspunkt und somit in der Nähe der U-Bahn Station angekommen. Na wie auch immer. Die Bauten waren diesmal echt superschön. Blaue Dächer hatten wir noch nie. Der Himmelsaltar war ebenfalls sehr beeindruckend, dort hat alles mit der Zahl 9 zu tun.
„Sehr auffällig ist die Zahlensymbolik am Himmelsaltar. Wie der Himmel, der Süden und die Sonne gehören auch die ungeraden Zahlen zum Element yang, mit der Neun an oberster Stelle. So mißt die oberste Plattform des Altars 9 zhang (etwa 27 m) im Durchmesser, die mittlere 3 mal 5 zhang, die untere 3 mal 7 zhang. Auch die Säulen folgen einem Neunerrhythmus, oben 36 (9 mal 4), in der Mitte 72 (9 mal 8) und unten 108 (9 mal 12); insgesamt sind es 216 (9 mal 24). Da dürfen natürlich auch die Bodenplatten nicht aus dem Rahmen fallen, so daß sich um die große runde Platte in der Mitte 9 Platten legen. Jeder folgende Ring hat 9 Platten mehr, bis auf der obersten Ebene 81 (9 mal 9) erreicht sind. Auf der nächsten Ebene geht es mit 90 (9 mal 10) weiter bis 162 (2 mal 9 mal 9), auf der dritten Ebene bis 243 (3 mal 9 mal 9).“ (http://www.schwarzaufweiss.de/peking/himmelstempel.htm)
Es gibt auch lustige Akustikspielchen, so hört sich jemand der am Himmelsaltar auf dem runden Stein in der Mitte steht selbst sehr laut Außerdem ist da noch die Echomauer rund um die Halle des Himmelsgewölbes, die wir natürlich ausprobiert haben - hat leider nicht wirklich funktioniert, was vielleicht an den ganzen Besuchern lag die gleichzeitig mit uns die Wand anschrien*g*.
Nördlich der Halle des Himmelsgewölbes, wo wichtige Tafeln für Opferzeremonien aufbewahrt wurden, ist ein 360 Meter langer und ca. 30 Meter breiter Weg, der zur Halle der Ernteopfer führt. Von den drei Streifen in der Mitte dieses Weges ist übrigens der mittlere nur für eine Gottheit, und die beiden seitlichen für den Kaiser (nichtmal er durfte den mittleren betreten) und…und…jemanden den ich vergessen habe bestimmt.
Auch in der Halle der Ernteopfer steckt ne Menge Symbolik, so stehen die 4 größten mittleren Säulen für die 4 Jahreszeiten, die 12 darum rum für 12 Monate, die nächsten für die 12 Tagesabschnitte,…
Ja alles in allem sehr beeindruckend, das muss man ihnen schon lassen den Chinesen.
Nach einer Stärkung bei KFC haben wir noch einen kurzen Abstecher zum Perlenmarkt gemacht, wo ich mir ne hübsche Malerei mitgenommen habe. Anschließend trennten sich unsere Wege, für ein paar gings nach Hause, für ein paar weiter einkaufen und für Flo und mich zu einer Vernissage eines chinesischen Künstlers namens Jessy Chou. Da das Ganze im German Centre war, waren dort fast ausschließlich Deutsche, vereinzelt Chinesen und eine tapfere Österreicherin. Wir schauten uns in Ruhe die Gemälde an und irgendwann kam dann auch Simon (unser Tongxue über den wir überhaupt erst erfahren hatten, dass diese Veranstaltung da heute stattfand) nach. Mit ihm sind wir dann noch in einen Laden mit europäischen Produkten gestolpert und haben NUTELLA gefunden. So richtig und original und superlecker. Vor allem weil Simon uns von dem Brot das sein Vater gemacht hatte noch was abgab. Hach wie war das schön, danke noch mal an dieser Stelle
So ich habe soeben beschlossen nicht die ganze Woche in einem Beitrag zusammenzufassen, sondern das hier erstmal gesondert hochzuladen…Rest kommt später.
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